Werte Gäste, Sie befinden sich an einer sehr geschichtsträchtigen Stelle, die seit vielen Jahren nicht nur Romantiker und Wanderer, sondern auch Dichter und Denker beflügelte.Kein geringerer als Johann Wolfgang von Goethe schrieb 1802 im Drackendorfer Pavillon seine Gedanken zum Besuch der Lobdeburgruine im “Bergschloss” nieder:
Da droben auf jenem Berge,
Da steht ein altes Schloss,
Wo hinter Toren und Türen
Sonst lauerten Ritter und Ross.
Verbrannt sind Türen und Tore,
Und überall ist es so still;
Das alte, verfallene Gemäuer
Durchkletter ich, wie ich nur will.
Hier neben lag ein Keller,
So voll köstlichem Wein;
Nun steiget nicht mehr mit Krügen
Die Kellnerin heiter hinein.
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